Seniorenbeirat

Aktuelles

Senioren-Lehrgänge für E-Bike-Fahrer*innen

Der Seniorenbeirat der Stadt Waghäusel veranstaltet auch in diesem Jahr wieder Schulungslehrgänge für E-Bike-Fahrer*innen in Theorie und Praxis. Veranstaltungsort ist wie schon in den Vorjahren das Betriebsgelände von Karl´s Bike Shop in der Kirrlacher Kaigartenallee 12 beim ehemaligen Munitionsdepot.

Die drei Samstag-Termine sind am 3. Juli, am 7. August und am 4. September 2021 jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr.

Die theoretische Schulung dauert von 14 Uhr bis 15.30 Uhr und wird von Ralf Schäfer vom Polizeipräsidium Karlsruhe (Bereich Prävention E-Bike) durchgeführt. Danach übernimmt Bernd Essert vom Badischen Radsportverband für die Dauer von 15.30 Uhr bis 18 Uhr den praktischen Teil der Schulungsmaßnahme. Gefördert wird dadurch auch der vernünftige Umgang aller Verkehrsteilnehmer untereinander.
Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf zehn Personen beschränkt und wird bei Bedarf den aktuellen Corona-Verordnungen angepasst. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch wird um eine Spende gebeten. Bei Regen wird die Veranstaltungen ausfallen.

Anmeldungen sind im Rathaus Waghäusel bei Katarina Blattner unter Telefon 07254 / 207-2206 oder per Mail an katarina.blattner@waghaeusel.de möglich.

Walking-Treff jeden Freitag
Immer freitags findet für interessierte Seniorinnen und Senioren von 10 Uhr bis 11 Uhr ein einstündiger Walking-Treff statt. Treffpunkt ist am Beginn des Trimm-Dich-Pfads hinter dem Tennisplatz des SSV Waghäusel. Alle Seniorinnen und Senioren sind hierzu sehr herzlich eingeladen.

Wagbachniederung und Fahrradtour
Zu einem 90-minütigem Rundgang durch die Wagbachniederung mit dem Biologen Ulrich Mahler trafen sich 13 Seniorinnen und Senioren der Stadt Waghäusel. Herr Mahler informierte anhand von Skizzen und Plänen ausführlich über die Entstehung dieses einmaligen Naturschutzgebietes, angefangen von der Moorlandschaft, über die Nutzung durch die Südzucker AG, bis zum heutigen Naturparadies mit seiner außergewöhnlichen Fauna und Flora. Nach der Wanderung ging es weiter zum Restaurant Waldhaus in Reilingen, wo ein leckerer Mittagsimbiss eingenommen wurde. Im Anschluss ging es dann mit dem Fahrrad bis zum Rhein und wieder zurück zur Eremitage.
Da großes Interesse besteht, im nächsten Frühjahr  – etwa Ende Mai/Anfang Juni – die Purpurreiher mit ihrem Nachwuchs zu sehen, wurde vereinbart, nochmals eine große vierstündige Wanderung durch die Wagbachniederung anzubieten, mit Rast für eine Brotzeit und ohne Fahrradtour.

Fahrradtour zum Pfälzer Ziegelei-Museum
Nach monatelanger Corona-Abstinenz war die Begeisterung an der August-Ausfahrt besonders groß. An der Fahrradtour nach Sondernheim in der Pfalz beteiligten sich 26 Seniorinnen und Senioren. Bei idealem Wetter ging die Fahrt über Germersheim nach Sondernheim. Zunächst stand eine Führung über das Gelände der ehemaligen Ziegelei. Dort zeigte sich Herr Ofer als Experte für Fauna und Flora. Ausführlich erklärte er die heimischen Pflanzen, deren Anwendungsmöglichkeiten sowie die auf dem Gelände heimischen Tiere. Unter dem Dach der ehemaligen Schmiede befindet sich deutschlandweit die größte Kolonie von Mückenfledermäusen. Anschließend wurden noch die ehemaligen Produktionsstätten besichtigt und ausführlich erläutert.

Den Abschluss bildete eine Fahrt mit der hauseigenen Ziegeleibahn durch das gesamte Gelände. Nach einem Mittagessen in der zugehörigen Imbiss-Gaststätte mit Blick auf den Rhein ging es wieder Richtung Eremitage. Dort gab es zum Abschluss bei Herrn Heinzmann noch einen Abschiedstrunk.

Eine Schildkröte kreuzte den Weg.

Erste Radtour mit besonderer Begegnung
Aufatmen bei den Organisatorinnen der Radtouren des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel. Ingrid Köhler und Alice Heiler waren froh, dass in der Vorwoche endlich die erste Ausfahrt in diesem Jahr stattfinden konnte. Trotz schlechter Wettervorhersagen fanden sich sieben Unentwegte zur Abfahrt bei der Eremitage ein. Bei angenehmen Temperaturen wurde als erstes Teilziel der Hockenheimer Stadtgarten anvisiert. Weiter ging es nach Schwetzingen in den Biergarten „Blaues Loch“. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen im Freien braute sich am Horizont ein Gewitter zusammen, so dass sich die Waghäuseler Seniorengruppe schon kurz nach 14 Uhr wieder auf den Rückweg machte. Eine gute Entscheidung, weil die Pedaleure noch vor dem einsetzenden Regen wieder zu Hause waren. Unterwegs erlebte die Gruppe noch ein besonderes Naturerlebnis, als eine Schildkröte den Weg kreuzte. Auch sie schien vor dem herannahenden Gewitter zu fliehen.

Oberbürgermeister Walter Heiler (rechts) und Roland Langer, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel, präsentieren den Ergebnisbericht „Quartier 2020 – Wohlfühlen in Waghäusel – jetzt und in Zukunft." / Foto: Kurt Klumpp

Quartier 2020 – Wohlfühlen in Waghäusel

Im Stadtteil Waghäusel, dem kleinsten Ortsteil der Großen Kreisstadt, leben 484 Menschen, die Ende des Jahres 60 Jahre und älter sind. Davon beteiligten sich im Rahmen eines landesweiten Strategieprojekts „Quartier 2020 – Gemeinsam gestalten“ 212 Personen an einer umfangreichen Befragung, die auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel durchgeführt wurde. „Die Rücklaufquote von 43,8 Prozent ist ein sehr gutes Ergebnis, das gesicherte Aussagen in Bezug auf das Leben und Wohnen im Stadtteil Waghäusel erlaubt“, bestätigt Cornelia Kricheldorff von der Katholischen Hochschule Freiburg. Die Professorin und Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung hatte mit ihrem Team die Auswertung der Befragungsaktion vorgenommen. Herausgekommen ist ein 73-seitiger Bericht, der auf der Homepage der Stadt Waghäusel veröffentlicht ist.Gefördert wird das Quartiersprojekt „Wohlfühlen in Waghäusel – jetzt und in Zukunft“ durch das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg mit 24.000 Euro. Unterstützung findet der Seniorenbeirat bei Oberbürgermeister Walter Heiler und beim Gemeinderat sowie bei Katarina Blattner vom Amt für Senioren, Integration und Inklusion. „Die Ergebnisse der Bürgerbefragung geben Impulse und Anknüpfungspunkte. Dabei geht es um Wohn- und Lebensraum, Barrieren, Information, Begegnungsorte und bürgerschaftliches Engagement“, gibt der Rathauschef zu verstehen. Und Roland Langer, Vorsitzender des Seniorenbeirats, ergänzt: „Für einen erfolgreichen Entwicklungsprozess bedarf es eines aktiven Gestaltungswillens der Bevölkerung und der Unterstützungsbereitschaft durch die Kommune“. Sobald es die Corona-Pandemie zulässt, soll die geplante Bürgerversammlung im Stadtteil Waghäusel nachgeholt werden. Dann sollen die zentralen Ergebnisse in vier themenspezifischen Fokusgruppen mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden.Für die Große Kreisstadt wird bis 2030 eine moderate Zunahme der Bevölkerung um 5,4 Prozent prognostiziert, wobei sich insbesondere im Stadtteil Waghäusel das Durchschnittsalter von derzeit 43,7 Jahre auf 46,8 Jahre in 2030 erhöhen wird. Der Anteil der über 80-Jährigen wird sich dabei von 5,7 Prozent auf 9,2 Prozent steigern. Fast drei Viertel der Befragten leben im kleinsten Stadtteil in einem Einfamilienhaus. Diese hohe Eigentumsquote korreliert mit dem Wunsch, auch in Zukunft in der eigenen Wohnung leben zu können. Positiv sind die ausgeprägten familiären Netzwerke, wobei nur vier Prozent der Befragten auf keine Bezugspersonen im Umkreis von 30 Autokilometern zurückgreifen können.Insgesamt 93 Prozent bewerten die Lebensqualität von sehr gut bis durchschnittlich. Fast genauso viele verfügen über ein eigenes Auto und kompensieren dadurch die bestehenden Versorgungslücken. Am häufigsten bemängelt wurden deshalb die nicht vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten, das Fehlen eines Geldautomaten und einer Poststelle sowie die Schließung der einzigen Apotheke. Prozentual lässt sich die enge Bindung der Befragten an den Stadtteil so zusammenfassen: 81 % möchten hier alt werden, 80 % fühlen sich sicher und 75 % leben und wohnen gerne im Stadtteil Waghäusel.Text: Kurt Klumpp

Hans Gall und PR-Referentin Sina Tagscherer von der Volksbank Bruchsal-Bretten freuen sich über die Anbringung eines Defibrillators in der Wiesentaler Zweigstelle.

Defis in allen Bank- und Sparkassenfilialen

Auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel wurden in Wiesental und Kirrlach alle Bank- und Sparkassenfilialen mit Defibrillatoren ausgestattet. Das sind in Kirrlach die Zweigstellen der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt und der Sparkasse Karlsruhe. In Wiesental sind es die Filialen der Volksbanken Bruchsal-Bretten und Bruhrain-Kraich-Hardt sowie der Sparkasse Kraichgau. Angebracht sind die oft lebensrettenden Geräte in den 24 Stunden zugänglichen und video-überwachten Räumen der Geldautomaten. Der erste Defi wurde von Hans Gall, dem zuständigen Projektleiter im Seniorenbeirat, in der Wiesentaler Zweigstelle der Volksbank Bruchsal-Bretten in Betrieb genommen.
Untergebracht sind die Geräte in einem verschlossenen Kasten, wobei daneben ein rotes Kästchen mit dem Schlüssel hängt. Die Defis können bei einem Notfall geholt werden. Tagsüber sind auch die Angestellten der Banken und Sparkassen behilflich. Bei einem Notfall außerhalb der Geschäftszeiten ist die Entnahme videoüberwacht, wobei das Gerät am nachfolgenden Arbeitstag wieder zurückgebracht werden muss.
Auf alle Fälle muss bei einem Notfall zuerst unter der Telefonnummer 212 der Rettungsdienst alarmiert und mit einer Druckmassage begonnen werden. Eine zweite Person kann damit beauftragt werden, einen Defi beim nächstgelegenen Geldautomaten zu holen.
Die Anwendung der Defis ist auch Laien möglich, weil nach dem Drücken des Startknopfes eine Sprechstimme die Nutzung Schritt für Schritt erklärt. Waghäusel ist nun die erste Stadt in der Region, die eine 24-Stunden-Verfügbarkeit von Defibrillatoren anbietet.

Kontakt

Fachbereich
Mensch und Gesellschaft

Senioren, Integration, Inklusion
Katarina Blattner
Gymnasiumstraße 1
68753 Waghäusel
07254 / 207-2206
katarina.blattner@waghaeusel.de