Seniorenbeirat

Chronik

Walking-Treff jeden Freitag
Immer freitags findet für interessierte Seniorinnen und Senioren von 10 Uhr bis 11 Uhr ein einstündiger Walking-Treff statt. Treffpunkt ist am Beginn des Trimm-Dich-Pfads hinter dem Tennisplatz des SSV Waghäusel. Alle Seniorinnen und Senioren sind hierzu sehr herzlich eingeladen.

Wagbachniederung und Fahrradtour
Zu einem 90-minütigem Rundgang durch die Wagbachniederung mit dem Biologen Ulrich Mahler trafen sich 13 Seniorinnen und Senioren der Stadt Waghäusel. Herr Mahler informierte anhand von Skizzen und Plänen ausführlich über die Entstehung dieses einmaligen Naturschutzgebietes, angefangen von der Moorlandschaft, über die Nutzung durch die Südzucker AG, bis zum heutigen Naturparadies mit seiner außergewöhnlichen Fauna und Flora. Nach der Wanderung ging es weiter zum Restaurant Waldhaus in Reilingen, wo ein leckerer Mittagsimbiss eingenommen wurde. Im Anschluss ging es dann mit dem Fahrrad bis zum Rhein und wieder zurück zur Eremitage.
Da großes Interesse besteht, im nächsten Frühjahr  – etwa Ende Mai/Anfang Juni – die Purpurreiher mit ihrem Nachwuchs zu sehen, wurde vereinbart, nochmals eine große vierstündige Wanderung durch die Wagbachniederung anzubieten, mit Rast für eine Brotzeit und ohne Fahrradtour.

Fahrradtour zum Pfälzer Ziegelei-Museum
Nach monatelanger Corona-Abstinenz war die Begeisterung an der August-Ausfahrt besonders groß. An der Fahrradtour nach Sondernheim in der Pfalz beteiligten sich 26 Seniorinnen und Senioren. Bei idealem Wetter ging die Fahrt über Germersheim nach Sondernheim. Zunächst stand eine Führung über das Gelände der ehemaligen Ziegelei. Dort zeigte sich Herr Ofer als Experte für Fauna und Flora. Ausführlich erklärte er die heimischen Pflanzen, deren Anwendungsmöglichkeiten sowie die auf dem Gelände heimischen Tiere. Unter dem Dach der ehemaligen Schmiede befindet sich deutschlandweit die größte Kolonie von Mückenfledermäusen. Anschließend wurden noch die ehemaligen Produktionsstätten besichtigt und ausführlich erläutert.

Den Abschluss bildete eine Fahrt mit der hauseigenen Ziegeleibahn durch das gesamte Gelände. Nach einem Mittagessen in der zugehörigen Imbiss-Gaststätte mit Blick auf den Rhein ging es wieder Richtung Eremitage. Dort gab es zum Abschluss bei Herrn Heinzmann noch einen Abschiedstrunk.

Eine Schildkröte kreuzte den Weg.

Erste Radtour mit besonderer Begegnung
Aufatmen bei den Organisatorinnen der Radtouren des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel. Ingrid Köhler und Alice Heiler waren froh, dass in der Vorwoche endlich die erste Ausfahrt in diesem Jahr stattfinden konnte. Trotz schlechter Wettervorhersagen fanden sich sieben Unentwegte zur Abfahrt bei der Eremitage ein. Bei angenehmen Temperaturen wurde als erstes Teilziel der Hockenheimer Stadtgarten anvisiert. Weiter ging es nach Schwetzingen in den Biergarten „Blaues Loch“. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen im Freien braute sich am Horizont ein Gewitter zusammen, so dass sich die Waghäuseler Seniorengruppe schon kurz nach 14 Uhr wieder auf den Rückweg machte. Eine gute Entscheidung, weil die Pedaleure noch vor dem einsetzenden Regen wieder zu Hause waren. Unterwegs erlebte die Gruppe noch ein besonderes Naturerlebnis, als eine Schildkröte den Weg kreuzte. Auch sie schien vor dem herannahenden Gewitter zu fliehen.

Quartier 2020 – Wohlfühlen in Waghäusel

Im Stadtteil Waghäusel, dem kleinsten Ortsteil der Großen Kreisstadt, leben 484 Menschen, die Ende des Jahres 60 Jahre und älter sind. Davon beteiligten sich im Rahmen eines landesweiten Strategieprojekts „Quartier 2020 – Gemeinsam gestalten“ 212 Personen an einer umfangreichen Befragung, die auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel durchgeführt wurde. „Die Rücklaufquote von 43,8 Prozent ist ein sehr gutes Ergebnis, das gesicherte Aussagen in Bezug auf das Leben und Wohnen im Stadtteil Waghäusel erlaubt“, bestätigt Cornelia Kricheldorff von der Katholischen Hochschule Freiburg. Die Professorin und Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung hatte mit ihrem Team die Auswertung der Befragungsaktion vorgenommen. Herausgekommen ist ein 73-seitiger Bericht, der auf der Homepage der Stadt Waghäusel veröffentlicht ist.Gefördert wird das Quartiersprojekt „Wohlfühlen in Waghäusel – jetzt und in Zukunft“ durch das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg mit 24.000 Euro. Unterstützung findet der Seniorenbeirat bei Oberbürgermeister Walter Heiler und beim Gemeinderat sowie bei Katarina Blattner vom Amt für Senioren, Integration und Inklusion. „Die Ergebnisse der Bürgerbefragung geben Impulse und Anknüpfungspunkte. Dabei geht es um Wohn- und Lebensraum, Barrieren, Information, Begegnungsorte und bürgerschaftliches Engagement“, gibt der Rathauschef zu verstehen. Und Roland Langer, Vorsitzender des Seniorenbeirats, ergänzt: „Für einen erfolgreichen Entwicklungsprozess bedarf es eines aktiven Gestaltungswillens der Bevölkerung und der Unterstützungsbereitschaft durch die Kommune“. Sobald es die Corona-Pandemie zulässt, soll die geplante Bürgerversammlung im Stadtteil Waghäusel nachgeholt werden. Dann sollen die zentralen Ergebnisse in vier themenspezifischen Fokusgruppen mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden.Für die Große Kreisstadt wird bis 2030 eine moderate Zunahme der Bevölkerung um 5,4 Prozent prognostiziert, wobei sich insbesondere im Stadtteil Waghäusel das Durchschnittsalter von derzeit 43,7 Jahre auf 46,8 Jahre in 2030 erhöhen wird. Der Anteil der über 80-Jährigen wird sich dabei von 5,7 Prozent auf 9,2 Prozent steigern. Fast drei Viertel der Befragten leben im kleinsten Stadtteil in einem Einfamilienhaus. Diese hohe Eigentumsquote korreliert mit dem Wunsch, auch in Zukunft in der eigenen Wohnung leben zu können. Positiv sind die ausgeprägten familiären Netzwerke, wobei nur vier Prozent der Befragten auf keine Bezugspersonen im Umkreis von 30 Autokilometern zurückgreifen können.Insgesamt 93 Prozent bewerten die Lebensqualität von sehr gut bis durchschnittlich. Fast genauso viele verfügen über ein eigenes Auto und kompensieren dadurch die bestehenden Versorgungslücken. Am häufigsten bemängelt wurden deshalb die nicht vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten, das Fehlen eines Geldautomaten und einer Poststelle sowie die Schließung der einzigen Apotheke. Prozentual lässt sich die enge Bindung der Befragten an den Stadtteil so zusammenfassen: 81 % möchten hier alt werden, 80 % fühlen sich sicher und 75 % leben und wohnen gerne im Stadtteil Waghäusel.Text: Kurt Klumpp

Oberbürgermeister Walter Heiler (rechts) und Roland Langer, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel, präsentieren den Ergebnisbericht „Quartier 2020 – Wohlfühlen in Waghäusel – jetzt und in Zukunft." / Foto: Kurt Klumpp

Defis in allen Bank- und Sparkassenfilialen

Auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel wurden in Wiesental und Kirrlach alle Bank- und Sparkassenfilialen mit Defibrillatoren ausgestattet. Das sind in Kirrlach die Zweigstellen der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt und der Sparkasse Karlsruhe. In Wiesental sind es die Filialen der Volksbanken Bruchsal-Bretten und Bruhrain-Kraich-Hardt sowie der Sparkasse Kraichgau. Angebracht sind die oft lebensrettenden Geräte in den 24 Stunden zugänglichen und video-überwachten Räumen der Geldautomaten. Der erste Defi wurde von Hans Gall, dem zuständigen Projektleiter im Seniorenbeirat, in der Wiesentaler Zweigstelle der Volksbank Bruchsal-Bretten in Betrieb genommen.
Untergebracht sind die Geräte in einem verschlossenen Kasten, wobei daneben ein rotes Kästchen mit dem Schlüssel hängt. Die Defis können bei einem Notfall geholt werden. Tagsüber sind auch die Angestellten der Banken und Sparkassen behilflich. Bei einem Notfall außerhalb der Geschäftszeiten ist die Entnahme videoüberwacht, wobei das Gerät am nachfolgenden Arbeitstag wieder zurückgebracht werden muss.
Auf alle Fälle muss bei einem Notfall zuerst unter der Telefonnummer 112 der Rettungsdienst alarmiert und mit einer Druckmassage begonnen werden. Eine zweite Person kann damit beauftragt werden, einen Defi beim nächstgelegenen Geldautomaten zu holen.
Die Anwendung der Defis ist auch Laien möglich, weil nach dem Drücken des Startknopfes eine Sprechstimme die Nutzung Schritt für Schritt erklärt. Waghäusel ist nun die erste Stadt in der Region, die eine 24-Stunden-Verfügbarkeit von Defibrillatoren anbietet.

Hans Gall und PR-Referentin Sina Tagscherer von der Volksbank Bruchsal-Bretten freuen sich über die Anbringung eines Defibrillators in der Wiesentaler Zweigstelle.

Waghäuseler Senioren beim Stadtradeln
Auch der Seniorenbeirat der Stadt Waghäusel beteiligt sich an dem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb STADTRADELN.
Vom 28. Juni bis zum 18. Juli sollen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Insgesamt beteiligen sich 1.265 Kommunen. Auf der städtischen Homepage sind die radelnden Seniorinnen und Senioren unter dem Benutzernamen „Seniorenbeirat“ angemeldet. Jedes neue Team-Mitglied muss sich dort mit seiner E-Mail-Anschrift anmelden. Radelnde ohne Internet-Zugang können wöchentlich ihre Rad-Kilometer bei Amtsleiterin Janine Heiler (07254 / 207-2115) melden.

Straßburg-Fahrt abgesagt
Die für 13. Mai geplante Fahrt zum Europäischen Parlament in Straßburg kann wegen des Corona-Virus leider nicht stattfinden kann. Wir bitten alle Interessenten, die sich hierfür angemeldet haben, um Verständnis. Ganz sicher wird die Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.


E-Bike-Lehrgänge abgesagt
In Abstimmung mit Bernd Essert vom Badischen Radsportverband wurden alle in diesem Jahr vom Seniorenbeirat der Stadt Waghäusel geplanten Lehrgänge für E-Biker abgesagt.

Heimatgeschichtliche Radtour abgesagt
Die am Mittwoch, 15. Juli, geplante heimatgeschichtliche Radtour mit Artur Hofmann durch den Stadtteil Kirrlach muss wegen Corona leider abgesagt werden. „Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 Personen begrenzt, wobei sich im Vorjahr an der Tour durch den Stadtteil Waghäusel 43 Seniorinnen und Senioren beteiligt haben“, gibt Organisator Hans Gottschalk zu verstehen. Um zu verhindern, dass Interessierte wieder nach Hause geschickt werden müssen, wurde die Tour durch Kirrlach in Absprache mit Artur Hofmann auf das nächste Jahr verschoben. Ein weiterer Grund für die Absage ist der geforderte Mindestabstand von 1,5 Meter beim Aufenthalt an den einzelnen Stationen. Dort möchte Artur Hofmann jeweils über heimatgeschichtliche Hintergründe informieren. Die Radtour zu markanten Stellen in Kirrlach wird 2021 in das Programm des Seniorenbeirats aufgenommen. Im Jahr 2022 wird dann durch Wiesental geradelt.

Hallo Oma, ich brauche Geld!

Hallo Oma, ich brauche Geld!
Enkeltricks, falsche Polizisten, Betrügereien an der Haustür: Die Gefahr, ihr Geld durch ausgeklügelte Gaunereien zu verlieren, wird gerade für älteren Menschen immer größer. Der Seniorenbeirat von Waghäusel hat sich dieser Bedrohung angenommen und mit Unterstützung der Sparkasse Kraichgau im Atrium des Rathauses durch gespielte Szenen auf diese Gefahr aufmerksam gemacht. Dabei wurden die Besucher aktiv mit einbezogen, durften einzelne Fälle selbst nachspielen und haben im Gespräch mit einem anwesenden Polizeibeamten effektive Gegenmaßnahmen erfahren.
So ist beispielsweise ausgeschlossen, dass staatliche Stellen wie Polizei, Gerichte oder Staatsanwaltschaften direkt bei den Menschen anrufen und aus Sicherheitsgründen um die Herausgabe von Schmuck oder Bargeld bitten. Selbst wenn im Display des Telefons die Nummer 110 erscheinen sollte, handelt es sich hier immer um fingierte Anrufe von Betrügern. „Am besten den Hörer gleich wieder auflegen“, wird als wirkungsvolle Gegenmaßnahme empfohlen. Auch vor dem Besuch unbekannter Personen an der Haustür wurde gewarnt und verschiedene Ablenkungsmanöver szenisch nachgespielt.

Hallo Oma, ich brauche Geld!
Mit Unterstützung der Stiftung der Sparkasse-Kraichgau bietet der Seniorenbeirat der Stadt Waghäusel am Freitag, 7. Februar, um 14 Uhr im Atrium des Rathauses das von dem Schauspieler Allan Matthiasch konzipierte Theaterprojekt „Hallo Oma, ich brauche Geld!“ an. Gerade ältere Menschen sind für Trickbetrüger eine attraktive Zielgruppe. Davon handelt das interaktive Theaterstück, das nicht nur unterhaltsam ist, sondern den Seniorinnen und Senioren auch wertvolle Hinweise gibt, wie sie sich vor Betrügern schützen können.
Allan Matthiasch hat sich mit Experten aus verschiedenen Bereichen zusammengeschlossen und mit dem Fachwissen der Polizei, Theaterpädagogen, Schauspielern sowie der politischen Unterstützung durch die Landeshauptstadt Stuttgart ein Projekt entwickelt, das auf unterhaltsame Art die Senioren vor Betrugsdelikten schützen soll. Den Termin am 7. Februar 2020 um 14 Uhr sollten sich die älteren Einwohner von Waghäusel fest in ihren Kalender eintragen. Der Eintritt ist frei, wobei eine vorherige Anmeldung nicht notwendig ist.

Boule
An jedem Freitagnachmittag findet um 14 Uhr - ab Mai wieder ab 16 Uhr - ein freies Boulespielen bei der Eremitage statt.

Walking-Treff
An jedem Freitagvormittag findet von 10 Uhr bis 11 Uhr ein Walking-Treff statt.
Start ist beim Beginn des Trimm-dich-Pfads hinter dem Tennisplatz des SSV Waghäusel.

Spiele-Treff für Senioren in der Stadtbibliothek
mit Nathalie Müller und Martina Kuhn

Ob „Uno“, “Kniffel“ oder „Monopoly“: Gesellschaftsspiele machen einfach Spaß.
Die Spiele-Treffs finden in der Waghäuseler Stadtbibliothek statt. wobei die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Deshalb wird um eine vorherige Anmeldung unter Telefon: 07254-207-1116 gebeten.

TERMINE
Donnerstag, 9. Mai 2019        (von 16 Uhr – 17.30 Uhr)
Donnerstag, 6. Juni 2019       (von 16 Uhr – 17.30 Uhr)

Neuwahlen beim Waghäuseler Seniorenbeirat

Nach der ersten dreijährigen Amtsperiode konnte Roland Langer, Vorsitzender des 2016 gegründeten Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel, ein erfreuliches Fazit ziehen. Für ihre bisherige Arbeit wurde die 15-köpfige Interessenvertretung von mehr als einem Viertel der Waghäuseler Bevölkerung auch mit reichlich Lob überschüttet.„Hier wird nicht gebruddelt, sondern g´schafft“, adelte Oberbürgermeister Walter Heiler den Seniorenbeirat beim Treffen im Atrium des Rathauses. Deren Arbeitsmaxime sei, so das Stadtoberhaupt, „nicht dagegen, sondern für etwas zu sein“. Grundlage ihres Handelns sind die Wünsche und Anregungen aus der Mitte der älteren Bürgerinnen und Bürger, die in zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen münden. Jüngste Beispiele sind die viel beachteten Präsentationen im Waghäuseler Gemeinderat zu den Themen Quartiersentwicklung und Versorgung mit Defibrillatoren. Walter Heiler erinnerte auch an die mit großem Erfolg durchgeführte 1. Waghäuseler Seniorenmesse, die 35 Aussteller und mehr als 2.000 Besucher in die Wagbachhalle lockte. In seinem Rechenschaftsbericht beleuchtete Roland Langer die Arbeit der vergangenen drei Jahre. Sein Dank galt der Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Walter Heiler und Bürgermeister Thomas Deuschle sowie der für die Seniorenarbeit zuständigen Sachbearbeiterin Sabrina Enders. Langer erwähnte Aktivitäten wie das Theaterprojekt STAR sowie mehrere Ausflüge, Schulungen am Fahrkarten-Automat und Computerkurse mit örtlichen Schulen, die Einweihung eines stark frequentierten Boule-Platzes bei der Eremitage und Erste-Hilfe-Kurse, die Fahrradtouren und Walking-Treffen, Info-Veranstaltungen und Spiele-Nachmittage in der Stadtbibliothek, das Gedächtnis-Training im Eremitage-Garten sowie die Teilnahme an den Sitzungen des Kreis- und Landesseniorenrates. „Unsere vielfältigen Aktivitäten orientieren sich an den Interessen der Waghäuseler Seniorinnen und Senioren“, betonte Langer, der darauf hinwies, dass die 2.Waghäuseler Seniorenmesse im Frühjahr 2020 geplant sei. Ein Grußwort sprach Getraud Rietschel vom Kreisseniorenrat (KSR). Sie erinnerte an den verstorbenen Adelbert Heiler aus Wiesental, der von 1989 bis 1998 Vorsitzender des Kreisseniorenrats War. Zugleich überbrachte sie die Grüße des KSR-Vorsitzenden Thilo Kerzinger und lud die Mitglieder des Waghäuseler Seniorenbeirats zur Teilnahme am Landesseniorentag ein, der am 5. Juni in Heilbronn stattfinden wird. Bei den von Walter Heiler durchgeführten Neuwahlen wurden Roland Langer als Vorsitzender, Walfried Hambsch als Stellvertreter, Ingrid Köhler als Schriftführerin, Kurt Klumpp als Pressewart sowie die Mitglieder Benno Brill, Hans Gall, Hans Gottschalk, Irmgard Hanebeck, Alice Heiler, Sonja Herberger, Rita Mahl, Günther Matjeka und Paul Zimmermann wiedergewählt. Für die ausgeschiedenen Rolf Blümle und Josef Heiler gehören künftig Doris Reinmuth und Manfred Holzwarth dem Waghäuseler Seniorenbeirat an.
Kurt Klumpp

Waghäuseler Stadtseniorenbeirat: (vorne v.l.) OB Walter Heiler, Walfried Hambsch, Sonja Herberger, Alice Heiler, Roland Langer, Hans Gall, Sabrina Enders, Gertraud Rietschel; (Mitte v.l.) Benno Brill, Doris Reinmuth, Rita Mahl, Paul Zimmermann, Manfred Holzwarth; (hinten v.l.) Hans Gottschalk, Irmgard Hanebeck, Günther Matjeka und Kurt Klumpp.
Foto: pr

Seniorenbeirat thematisiert Digitalisierung
Der Seniorenbeirat der Großen Kreisstadt Waghäusel hatte zu seiner Sitzung im Rathaus Wolfgang Arndt aus Heilbronn eingeladen. Er ist im Vorstand des 2008 in Bad Urach gegründeten Vereins „Netzwerk für Senior-Internet-Initiativen (Sii) Baden-Württemberg“. Der pensionierte Elektroniker informierte über die Herausforderungen der Digitalisierung mit Blick auf die Senioren. Mittlerweile bilden in Baden-Württemberg 65 Initiativen ein Netzwerk, wobei es in Nordbaden lediglich in Mannheim und Heidelberg entsprechende Aktivitäten gibt. Ziele der landesweiten Initiative seien die Unterstützung bei Neugründungen, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie das Aufzeigen von Zukunftsperspektiven. „Digitalisierung ist heute vor allem ein Thema in Schulen, Verwaltungen und in der Industrie, aber in der öffentlichen Wahrnehmung bei den Senioren längst noch nicht angekommen“, sagte Wolfgang Arndt. Als Vorzeigeland für Digitalisierung gelte Schweden. Dort sind mitunter die Nutzung einer öffentlichen Toiletten oder von Parkplätzen sowie der Kauf von Fahrkarten nur noch mit Karte oder einer App bezahlbar. Soweit ist es in Deutschland noch nicht, aber wer in Bruchsal den „blauen Moritz“, einen Elektro-Roller, nutzen möchte, braucht ebenfalls ein entsprechendes Handy mit der notwendigen App. Die wirkungsvollste Methode, um den älteren Menschen der Umgang mit dem Handy, Laptop oder Tablet beizubringen, sei Einzelunterricht oder Schulung in kleinen Gruppen. Wichtig sei dabei auch die Nutzung der eigenen Geräte. In Heilbronn hat sich darüberhinaus für Fortgeschrittene ein Stammtisch gegründet. In Kooperation mit der Johann-Peter-Hebel-Realschule und der Gemeinschaftsschule Waghäusel bietet der Seniorenbeirat bereits seit drei Jahren regelmäßig Kurse im Umgang mit dem Computer und dem Handy an. Diese sowohl für Schüler wie Senioren nützliche Lehrgänge sollen auch künftig durchgeführt werden. Daneben wird sich das Projektteam „Digitalisierung, Kommunikation“ des Seniorenbeirats in seiner nächsten Sitzung mit diesem Thema befassen.
Kurt Klumpp

Foto: WOLFGANG ARNDT (Mitte) referierte beim Seniorenbeirat der Stadt Waghäusel über das „Netzwerk für Senior-Internet-Initiativen“ und fand dabei aufmerksame Zuhörer.
Foto: Klumpp

Kontakt

Fachbereich
Mensch und Gesellschaft

Senioren, Integration, Inklusion
Anne Hansen
Gymnasiumstraße 1
68753 Waghäusel
07254 / 207-2206
anne.hansen@waghaeusel.de