Quartier 2030

Wohlfühlen in Waghäusel - Jetzt und in Zukunft

Spieleabend im „Treffpunkt WaWiKi“

Wann: Dienstag, den 21. Juni 2022, 19.00 bis 22.00 Uhr
Wo: Treffpunkt WaWiKi, am Seppl-Herberger-Ring 2a, 68753 Waghäusel

Am Dienstag, 21. Juni 2022 findet von 19.00 bis 22.00 Uhr der 1. Spieleabend im “Treffpunkt WaWiKi“ statt.
Zu der Veranstaltung sind alle interessierten Spielerinnen und Spieler jeden Alters herzlich eingeladen.
Veranstalter bzw. Koordinator des Abends wird ein erfahrener Brettspieler sein.
Wer möchte kann gerne seine eigenen Spiele mitbringen, der Veranstalter wird Spiele bereitstellen und/oder es ist möglich auf den Bestand des Hauses zurückzugreifen.

Ich freue mich auf Ihren Besuch und das gemeinsame Spielen!

Christine Milvich
(Quartiersmanagerin der Großen Kreisstadt Waghäusel)

Foto: Christine Milvich

Treffpunkt WaWiKi mit Leben füllen

Der Anfang ist gemacht. Aus dem Jugendzentrum WaWiKi wird ein generationenoffener Treffpunkt WaWiKi. Zu einem ersten „Get-together“ sind am 2. Juni zahlreiche Interessierte aller Altersgruppen gekommen. Darunter auch Mitglieder des Gemeinderats sowie Heike Ehlemann vom Landratsamt Karlsruhe. In den letzten Wochen wurde das Gebäude unweit der Wiesentaler Wagbachhalle von städtischen Mitarbeitern aufgefrischt und einladend gestaltet. Der große Saal mit Küche, Theke, Nebenräumen, Sitzecken und einer Cafeteria kann für informative Veranstaltungen, gesellige Treffen, Spielenachmittage, Vereinssitzungen sowie für Begegnungen von Jung und Alt genutzt werden. Im Spätjahr ist eine offizielle Eröffnung vorgesehen. Nach der Begrüßung durch Anne Hansen vom Fachbereich Mensch und Gesellschaft der Stadt Waghäusel konnten die Anwesenden die Räumlichkeiten in Beschlag nehmen sowie Wünsche und Anregungen aufschreiben. Einige nutzten gleich die Gelegenheit sich an den Fußball-Tischen zu erproben. Im Mittelpunkt aber stand das Gespräch, wobei sich eine bereitgestellte Info-Tafel immer mehr mit Vorschlägen zur Nutzung des neuen Treffpunktes füllte. Diese gingen von einem Ort für Kunst, Kultur und Veranstaltungen bis hin zu inklusiven Angeboten, Sprachkurse für Schutzsuchende, Tanz-Cafe oder Fortbildungen der Volkshochschule. Bewegungsangebote für Senioren wurden ebenso vorgeschlagen wie Theaterauftritte, Eltern-Kind-Treffen oder ein regelmäßiger Stammtisch für Pflegende und deren Angehörige. Angeregt wurden Aktionen wie „Nachbarn helfen Nachbarn“ oder „Senioren helfen Schülern“ und umgekehrt. Für die Planung und Umsetzung wurden mittlerweile zwei Frauen auf 450-Euro-Basis als Quartiersmanagerinnen eingestellt. Räumlichkeiten erhält auch der Seniorenbeirat der Großen Kreisstadt, der zu den Initiatoren der Quartiersentwicklung in Waghäusel zählt. Bei bisher zwei Bürgerbeteiligungen, die wegen der Pandemie online durchgeführt werden mussten, wurde eine breite Mitwirkung der Öffentlichkeit bei der inhaltlichen Gestaltung des Treffpunkts eingefordert. Das vom Landesprogramm „Quartiersimpulse 2030“ finanziell geförderte Projekt in Waghäusel dient als Modell für andere Kommunen des Landkreises Karlsruhe und ist Teil der Strategie zur Förderung der Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg. Ursprünglich war der integrative Treffpunkt im Stadtteil Waghäusel vorgesehen, konnte dort insbesondere aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden.Nach Zustimmung durch das Land Baden-Württemberg als Fördergeber und durch Beschluss des Waghäuseler Gemeinderats zur Umnutzung des städtischen Jugendzentrums konnte der generationenübergreifende Treffpunkt auch in einem anderen Stadtteil eingerichtet werden. Jetzt gilt es, den Treffpunkt WaWiKi mit Leben zu füllen, wobei mit dem ersten „Get-together“ ein vielversprechender Anfang gemacht wurde.
Kurt Klumpp

Bild mit Symbolcharakter: Der Treffpunkt WiWiKi soll integrativ und offen für alle Generationen sein. Foto: Kurt Klumpp
Mit einem „Get-together“ wurden interessierte Bürger*innen aus Waghäusel in den Treffpunkt WaWiKi eingeladen. Foto: Kurt Klumpp
Mit einem „Get-together“ wurden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Waghäusel erstmals in den Treffpunkt WaWiKi eingeladen. Foto: Kurt Klumpp

Generationenoffener Treffpunkt im Jugendzentrum

„WaWiKi“ steht für die Anfangsbuchstaben der Stadtteile Waghäusel, Wiesental und Kirrlach und ist der Name des Jugendzentrums der Großen Kreisstadt. Vor Kurzem hat der Waghäuseler Gemeinderat einvernehmlich einer künftigen Mehrfachnutzung der ehemaligen Kegelbahn in unmittelbarer Nähe zur Wagbachhalle zugestimmt. Damit ist der Weg frei geworden, um die Jugendbegegnungsstätte zu einem generationenoffenen Treffpunkt zu entwickeln.Dieser grundlegenden Entscheidung ist ein längerer Prozess vorausgegangen. Auf Initiative des Seniorenbeirats der Stadt Waghäusel wurde Anfang 2020 mit einer Befragung aller über 60-jährigen Bürgerinnen und Bürger im kleinsten Stadtteil Waghäusel das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt „Wohlfühlen in Waghäusel – jetzt und in Zukunft“ gestartet. Die Auswertung durch die Katholische Hochschule Freiburg ergab vor allem den Wunsch der Befragten, in Waghäusel einen generationenübergreifenden, integrativen Bürgertreffpunkt einzurichten.Deshalb erfolgte vor Jahresfrist der gemeinsame Antrag des Landratsamts Karlsruhe und der Stadt Waghäusel auf Aufnahme des Projekts in das Förderprogramm „Quartiersimpulse 2030“ des Landes Baden-Württemberg. Nach dem Erhalt der Förderzusage durch die Allianz für Beteiligung in Stuttgart in Höhe von über 100.000 Euro wurde aus Vertretern des Landratsamts, der Stadtverwaltung sowie des Seniorenbeirats eine Lenkungsgruppe gebildet, die monatlich tagt und zuletzt durch das zweiköpfige Leitungsteam des Jugendzentrums erweitert wurde. Begleitet wird das Quartiersprojekt durch eine externe Moderatorin.Wichtig war von Beginn an eine aktive Beteiligung der Bürgerschaft, die am 20. Juli 2021 zu einer Online-Projektgruppen-Sitzung eingeladen war. Durch konstruktive Diskussionen in Kleingruppen wurden damals 16 mögliche Standorte für einen Treffpunkt Waghäusel benannt, die sich allesamt im kleinsten Stadtteil befinden. Vorgeschlagen wurden unter anderem die leerstehende Friedenskirche, die Pro Seniore Residenz, die Stadtbibliothek, das Bahnhofsgebäude, die Eremitage, das Rathaus-Forum oder das Martin-von-Cochem-Haus. Am Ende kamen mit der Cafeteria des Rheintalschwimmbads, dem früheren Volksbankgebäude sowie dem kurzzeitig als China-Restaurant genutzten ehemaligen Aldi-Gebäude drei mögliche Standorte in die engere Auswahl. Eine intensive Überprüfung ergab jedoch, dass sie aus organisatorischen oder finanziellen Gründen nicht realisierbar sind.Erst danach entwickelte sich die Idee mit dem städtischen Jugendzentrum, wobei sich auch die beiden WaWiKi-Verantwortlichen durch eine Mehrfachnutzung Synergieeffekte versprechen. Voraussetzung war allerdings die Zusage des Zuschussgebers, dass der Treffpunkt Waghäusel auch außerhalb des kleinsten Stadtteils eingerichtet werden kann. Bei der Zustimmung des Gemeinderats zur Mehrfachnutzung des WaWiKi wurde auch von einem „Experiment“ und der Chance gesprochen, dort die Generationen zusammenzubringen. Dabei biete das Gebäude bereits viele Voraussetzungen wie behindertengerechte Ausstattung, barrierefreier Zugang, kleine Küche sowie die Möglichkeit einer schnellen Realisierung. Vorteile wurden auch mit Blick auf den direkt gegenüber dem Jugendzentrum geplanten Mehrgenerationen-Sportpark erkannt. Für das Quartiermanagement ist jetzt die Anstellung von zwei Personen auf 450-Euro-Basis vorgesehen. Unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger ist am 2. Februar die nächste Online-Sitzung der Projektgruppe geplant.
Kurt Klumpp


 Sitzung der Projektgruppe am 2. Februar 2022
Bürgerinnen und Bürger der Stadt Waghäusel sowie alle hier ansässigen Vereine, Institutionen und Organisationen, die an der Einrichtung eines generationenoffenen Treffpunkts im Jugendzentrum WaWiKi interessiert sind, können sich zur Teilnahme an der Online-Sitzung der Projektgruppe bis Freitag, 21. Januar 2022 per Mail bei Anne.Hansen@waghaeusel.de  anmelden. Die Sitzung findet am Mittwoch, 2. Februar, von 18 Uhr bis 20.30 Uhr statt. Alle angemeldeten Personen erhalten mit der Einladung rechtzeitig auch die Agenda sowie die Zugangsdaten des Meetings per Mail zugeschickt.

Foto Das Jugendzentrum WaWiKi soll zu einem generationenübergreifenden Treffpunkt Waghäusel entwickelt werden. Foto: Kurt Klumpp

Austausch in Fokusgruppen am 24. September 2020 – Fotodokumentation

Die Fotodokumentation mit einer detaillierten Zusammenfassung der Ergebnisse des Austauschs in Fokusgruppen am 24. September 2020 in der SSV-Halle liegt nun vor.

Durch die große Befragung aller über 60-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Waghäusel im Frühjahr 2020 sowie die darauf aufbauende, jedoch viel tiefergehende Diskussion in Fokusgruppen im September, liegt nun eine wissenschaftlich fundierte Analyse des Ist-Zustandes in Waghäusel in Bezug auf das Leben und Wohnen im Alter vor. Der Austausch am 24. September stellt dabei einerseits das Ende der Analyse-Phase dar und bildet gleichzeitig den Anknüpfungspunkt für die nächste Phase. Es konnten wichtige Erkenntnisse für die Zukunft gewonnen werden. In der Umsetzungsphase geht es jetzt darum, die Themen ganz konkret anzugehen.

Die in den vergangenen Monaten zusammengetragenen Anliegen, Wünsche und Anregungen der Seniorinnen und Senioren umfassen verschiedene Themenbereiche.
Nachfolgend einige Stichworte. Die ausführlichen Informationen können der Fotodokumentation entnommen werden.
- Bedarf eines verbesserten Grundversorgungsangebotes, wie z.B. ein bürgerschaftlich getragener Dorfladen oder ein Stadtteilzentrum mit barrierefreier Einkaufsmöglichkeit
- Wunsch nach einem Beratungsangebot zur Digitalisierung (Technik-Beratung und entsprechende Schulungen)
- Wunsch nach einem Tagescafé als Begegnungsort
- Wunsch nach mehr Kulturangeboten
- Bedarf einer Nachbarschaftshilfe
- Gedanken des Mehrgenerationenwohnens sowie der Mehrgenerationenquartiere
- Informationsbedarf über Förderprogramme zu Wohnraumanpassung und Umbau

Die Liste der Anknüpfungspunkte ist lang. Einige Themen werden direkt von der Stadtverwaltung aufgegriffen. Für andere Themen muss geprüft werden, ob und inwieweit eine Umsetzung sinnvoll und möglich ist. Außerdem sollen Fördermöglichkeiten genutzt werden.

Auch die Umsetzungsphase und der Start in den aktiven, gelebten Quartiersentwicklungsprozess sind nur mit einer aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger möglich. Wir laden deshalb alle Interessierten ein, sich für die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe zu melden.
Folgende Arbeitsgruppen sollen entstehen:
a)     Infrastrukturelles Nahversorgungsangebot
b)     Digitalisierung
c)     Freizeit
d)     Nachbarschaftshilfe

Sie haben Interesse? Dann melden Sie sich bitte im Waghäuseler Rathaus bei Katarina Blattner (Tel.: 07254/207-2206 / E-Mail: katarina.blattner@waghaeusel.de).

Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich im Sinne des bürgerschaftlichen Engagements für die Gestaltung und Weiterentwicklung Waghäusels einbringen! Die Fortsetzung des kommunalen Entwicklungsprozesses „Wohlfühlen in Waghäusel – Jetzt und in Zukunft“ betrifft nicht nur den Stadtteil Waghäusel. Von zahlreichen daraus resultierenden Maßnahmen werden alle Stadtteile profitieren. Deshalb sind explizit Bürgerinnen und Bürger aus allen drei Stadtteilen zur Mitwirkung eingeladen und aufgerufen.

Das Quartiersprojekt „Wohlfühlen in Waghäusel – Jetzt und in Zukunft" wurde durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Strategie "Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten." unterstützt. Dabei steht die alters- und generationengerechte Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg im Vordergrund. Doch was heißt das?
Es sollen lebendige Quartiere – also Nachbarschaften, Stadtteile oder Dörfer – entstehen, in denen sich die Menschen wohlfühlen, in die sich die Bürgerinnen und Bürger einbringen und Verantwortung übernehmen, in denen sich Nachbarn gegenseitig unterstützen. Für einen erfolgreichen Entwicklungsprozess bedarf es aktiven Gestaltungswillens der Bevölkerung und Unterstützungsbereitschaft der Kommune. Die Voraussetzungen in Waghäusel passen.
 

pdfFotoprotokoll (6,5 MiB)

Bericht zum Austausch in Fokusgruppen am 24.09.2020 in der SSV-Halle

Quartiersprojekt 2030 vor dem Abschluss

„Wohlfühlen in Waghäusel – Jetzt und in Zukunft“. Das Quartiersprojekt 2030, initiiert vom Seniorenbeirat der Großen Kreisstadt und finanziell gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, hat mit der Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger einen vorläufigen Abschluss gefunden. „Wir sind aber längst noch nicht am Ende, vielmehr beginnt jetzt erst die Umsetzung verschiedener Maßnahmen“, bestätigt Roland Langer, der Vorsitzende des Seniorenbeirats. Dazu zählt auch die Bildung eines Netzwerkes mit allen in Waghäusel im Bereich der Seniorenarbeit aktiven Vereinen und Organisationen.

Vorausgegangen war im Frühjahr eine Fragebogenaktion bei den im Stadtteil Waghäusel lebenden 484 Personen, die älter als 60 Jahre sind. Begleitet wurde das Projekt von Beginn an durch die Katholische Hochschule in Freiburg. Dort wurde von Cornelia Kricheldorff, Professorin und Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung, sowie dem akademischen Mitarbeiter Tjard de Vries auch die Auswertung vorgenommen und die Ergebnisse in einem 73-seitigen Bericht zusammengefasst. Weil wegen Corona das im April geplante Bürgertreffen nicht stattfinden konnte, hatte Katarina Blattner vom Fachbereich Mensch und Gesellschaft der Stadtverwaltung in Absprache mit der Hochschule eine andere Form der Bürgereinbindung organisiert.

In vier von den beiden Wissenschaftlern moderierten Fokusgruppen wurden am vorletzten Donnerstag in der SSV-Sporthalle die Themen Mobilität und Teilhabe, Pflege und Unterstützung, Beratung und Information sowie Wohnen und Versorgung diskutiert. Wertvolle Anregungen kamen aus den Reihen der engagierten Waghäuseler Seniorinnen und Senioren. Begrüßt wurde der in der Großen Kreisstadt geplante Einsatz eines Seniorenfahrzeuges, das innerhalb der Stadtgrenzen mobilitätseingeschränkte ältere Menschen zum Einkaufen, Arztbesuch oder zu privaten Terminen fahren wird. Gewünscht wird im kleinsten Stadtteil vor allem ein Café als generationsübergreifende Begegnungsstätte sowie eine bessere Grundversorgung. Angesprochen wurden auch mögliche Kooperationen der Senioren mit den Kindergärten und Grundschulen.

Die wichtigsten Informationsquellen sind mit 92 Prozent der Befragten das städtische Mitteilungsblatt sowie mit 81 Prozent die regionale Tageszeitung sowie die Wochenblätter. Ein zentrales Anliegen ist das Leben im gewohnten Umfeld auch im höheren Alter. Dabei zeichnet sich der kleinste Stadtteil durch gute nachbarschaftliche Strukturen sowie einen hohen Anteil an Eigenheim-Besitzern aus. Immer wichtiger wird auch in Waghäusel, dass Strukturen geschaffen werden, welche die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf möglich machen. Dabei geht es um spezifische Angebote im sozialen Nahraum und um neue Formen von nachbarschaftlicher Solidarität.Text: Kurt Klumpp

Cornelia Kricheldorff von der Katholischen Hochschule Freiburg diskutierte mit Seniorinnen und Senioren von Waghäusel die Ergebnisse einer Bürgerbefragung. / Foto: Kurt Klumpp
Cornelia Kricheldorff von der Katholischen Hochschule Freiburg und der wissenschaftliche Mitarbeiter Tjard de Vries ziehen ein positives Fazit über die Bürgerbefragung in Waghäusel. / Foto: Kurt Klumpp

Ergebnisse der Bürgerbefragung im Stadtteil Waghäusel

Im Februar und März waren alle Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Waghäusel, die in diesem Jahr mindestens ihr 60. Lebensjahr erreichen, zur Teilnahme an einer Befragung aufgerufen. Diese wurde von der Stadtverwaltung Waghäusel sowie dem Seniorenbeirat der Stadt Waghäusel in Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschule Freiburg durchgeführt. Ziel der Bürgerbefragung war es, die Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger zum Leben im Alter im kleinsten Waghäuseler Stadtteil zu erfahren. Daraus sollen Rückschlüsse und Konsequenzen für die Planungen und zukünftigen Aktivitäten der Stadt gezogen werden.
Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Mitarbeit!

Nach Auswertung der anonymen Fragebögen an der Katholischen Hochschule in Freiburg liegen nun die Befragungsergebnisse vor. Ursprünglich sollten diese im Rahmen einer großen Bürgerversammlung am Montag, 20. April, vorgestellt werden. Aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus konnte die Veranstaltung leider nicht wie geplant stattfinden. Deshalb werden die Ergebnisse nun zunächst im Mitteilungsblatt sowie auf der Homepage der Stadt Waghäusel veröffentlicht und erläutert. Die Bürgerversammlung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Die Befragung erfolgte im Rahmen des Projektes „Quartier2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ Dabei steht die alters- und generationengerechte Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg im Vordergrund. Doch was heißt das? Es sollen lebendige Quartiere – also Nachbarschaften, Stadtteile oder Dörfer – entstehen, in denen sich die Menschen wohlfühlen, in die sich die Bürgerinnen und Bürger einbringen und Verantwortung übernehmen, in denen sich Nachbarn gegenseitig unterstützen. Für einen erfolgreichen Entwicklungsprozess bedarf es aktiven Gestaltungswillen der Bevölkerung und Unterstützungsbereitschaft der Kommune. Die Voraussetzungen in Waghäusel passen.

Nun geht es darum, wichtige Themen anzupacken! Die Impulse und Anknüpfungspunkte dazu geben die Ergebnisse der Bürgerbefragung. Es geht um Wohn- und Lebensraum, Barrieren, Information, Bewegung, Begegnungsorte und bürgerschaftliches Engagement. Der Seniorenbeirat und die Stadtverwaltung möchten nun gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern Maßnahmen, Projekte und Aktionen angehen. Sie wollen sich in diesen Prozess einbringen? Dann melden Sie sich bitte im Waghäuseler Rathaus bei Katarina Blattner (Tel.: 07254/207-2206 / E-Mail: katarina.blattner@waghaeusel.de).

Das Quartiersprojekt „Wohlfühlen in Waghäusel – Jetzt und in Zukunft" wird durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Strategie "Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten." unterstützt.
 
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Studieren der interessanten Befragungsergebnisse und freuen uns auf die Zusammenarbeit in der nächsten Projektphase!

Walter Heiler (Oberbürgermeister),
Roland Langer (Vorsitzender des Seniorenbeirats der Großen Kreisstadt Waghäusel) und
Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff (Prorektorin der Katholischen Hochschule Freiburg)

Kontakt

Fachbereich
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Senioren, Integration, Inklusion
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07254 / 207-2306
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