Kriegerdenkmal

Denkmal für die Wiesentaler Gefallenen der Kriege 1870/71 und 1914-1918, geschaffen vom Karlsruher Bildhauer Karl Seckinger (1897-1978), 1929 auf dem „alten“ Friedhof (heute Park in der Ortsmitte) aufgestellt, seit 1992 am jetzigen Standort.
Am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 nahmen 62 Wiesentaler als Soldaten teil, drei (Wilhelm Machauer, Franz Oßwald und Heinrich Ritter) starben.
 
Im Ersten Weltkrieg waren 852 Wiesentaler zum Kriegsdienst eingezogen, Opfer des Krieges (Tote oder Vermisste) wurden insgesamt 143.
 
1928 bildeten der Artilleriebund, der Militärverein und der Veteranenverein Wiesental ein Komitee zur Erstellung eines Denkmals und sammelte Spenden bei der Bevölkerung. Die Gemeinde stellte einen Zuschuss zur Verfügung.
 
Das Denkmal wurde vom Karlsruher Bildhauer Karl Seckinger (1897-1978) geschaffen und am 30. Juni 1929 auf dem „alten“ Friedhof zwischen der Mannheimer und der Philippsburger Straße (heute Park in der Ortsmitte) eingeweiht. Auf ihm finden sich die Namen aller Kriegstoten und Vermissten.
 
Bei der Umgestaltung des „alten“ Friedhofs in eine Parkanlage 1962 wurde das Denkmal in den hinteren, westlichen Teil verlegt.
 
1992 wurde es in die Grünanlage vor dem Eingang zum „neuen“ Friedhof versetzt.

Denkmal beim alten Friedhof im Park (oben) und beim neuen Friedhof (unten)

Claudia Sand
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Telefon 07254 / 207 - 2117
Gebäude Neubau, EG
Raum 2.117
Birgit Seiferling
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Gebäude Neubau, EG
Raum 2.119

Weitere Informationen

Friedhofssatzung (132 KiB)

Sterbefälle.